Clean-Eating im Selbsttest – die 8 Wochen Challenge
Ich habe mich 8-Wochen lang herausgefordert und streng an die Clean-Eating-Diät gehalten. Wie meine Erfahrung war und wieso ich nur jedem empfehlen kann das zum Start ins neue Jahr auszuprobieren.
Das bin ich: Therese Köhler, Gründerin und CEO von heycater!

Warum ich und Clean Eating? Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich hierbei weder eine plötzliche Eingabe meiner Vernunft, noch habe ich mich vorher jemals mit dem Thema Clean Eating wirklich intensiv befasst. Die Inspiration kam Anfang September durch einen meiner guten Gründer-Kumpels . Der meinte nämlich: „Resi, ab morgen bin ich „Clean, mean und lean“ für einen Monat. Ich will nämlich die Body-Challenge mit meinem Bruder gewinnen.“
Und weil ich am Tag darauf während meines Morning Runs um 6:30 Uhr mit einem wundervollen Sonnenaufgang belohnt wurde und Challenges in einer Gruppe einfach mehr Spaß machen (und zugegebenermaßen Peer Pressure für mich auch ein guter Motivator ist), habe ich mich kurzerhand angeschlossen. Von da an hieß es jeden Tag:

#cleanmeanlean #GRODT

Diese beiden Hashtags haben in den Wochen danach maßgeblich meinen Alltag geprägt. Wofür steht eigentlich clean, mean und lean?


EAT CLEAN = strikte cleane Ernährung d.h. kein Zucker, kein Alkohol, kein Weizen, keine gesättigten Fettsäuren, keine Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, keine chemischen Lebensmittel und auch keine künstlichen Süßstoffe

TRAIN MEAN = in dem Fall mindestens 4 Mal pro Woche: Meine Lieblingsmischung besteht aus 60% Ausdauer, 30 % funktionellem Training und 10% Yoga

GET LEAN = freu dich über die Resultate aus 1. + 2.


Soweit so gut – der drei Punkte Plan wurde dann durch die Motivational Quote „Get ripped or die trying“ – kurz G.R.O.D.T., unterstützt.

Na also, trainierst du noch oder GRODTest du schon?

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Sprüche beiseite – wie sieht denn der Clean Eating Alltag wirklich aus, wenn wenig Zeit bleibt für aufwendiges Vorkochen vom perfekten Diätgericht? Im Selbsttest sah dies so aus: Den Tag habe ich mit meinem Lieblingsgericht gestartet – warmes Erdmandelmousse (Erdmandeln sind reich an Vitamin C, Magnesium und wertvollen Proteinen). Dies verfeinere ich gerne mit frischem Obst (hier auf den Fruktosegehalt achten und auf sehr fruktosehaltige Nahrungsmittel wie Bananen eher verzichten) oder Nüssen.

Dazu gibt es eine pflanzliche Milch (auch hier auf den Zuckergehalt achten, denn Produkte wie „Alpro Soya Light“ enthalten künstlich zugesetzten Zucker). Mittags habe ich am liebsten Bowls, Suppen oder Salate gegessen. Linsen, Erbsen oder ein Ei waren dabei super sättigende Beilagen. Nachmittags gab es Gemüse – Möhrchen, Gurken, Tomaten. An besonderen Anlässen gab es auch mal eine Raw Cacao Avocado Bowl – je nach Reifegrad der Avocado ein wirklich leckeres Unterfangen. Zum Abend hin gab es häufig Ofengemüse – wahlweise mit frischem Fisch oder Feta. Für mehr Sättigung empfehlen sich Linsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte hervorragend. Mein Favorit ist auf jeden Fall die Edamame Pasta (5 mal weniger Carbs, super lecker und 100% aus Edamame Bohnen).

Aber was machen, wenn der fiese Heißhunger auf Süßes kommt?

Der kam bei mir schon an Tag drei. Unruhig und frustriert habe ich vergeblich im Office nach etwas „Erlaubtem“ gesucht und bin irgendwann verzweifelt in den Bioladen nebenan gelaufen. Meine Rettung? Kokosmilch! Die ist nämlich auch in der Clean Eating Ernährungsweise erlaubt und lässt sich wunderbar zu leckerem Joghurt und süßen Smoothies verarbeiten. Eine echte Befriedigung des Sugar-Cravings.

Worauf habe ich bei meiner Cleanen Ernährung noch geachtet?

Grundsätzlich ist es so, dass alle Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen gemieden werden müssen. Frischkäse, der nicht in der Frischetheke steht und 3000 Jahre haltbar ist, kann nicht clean sein. Das heißt, im Grunde genommen konzentriert ihr Eure Ernährung fast ausschließlich auf frische Produkte.
Mir wurde in dieser Challenge erst einmal klar, WIE viele Produkte, die künstlich haltbar gemacht werden, ich doch in meiner alltäglichen Ernährung zu mir nehme. Traurig eigentlich, was die Nahrungsmittelindustrie mit uns macht. Streng genommen können Käsesorten, die lange gereift sind, auch nicht clean sein. Je nachdem wie strikt ihr die Challenge auslegt, müsst ihr auch komplett auf Parmiggiano, Comte und alle anderen Gelüste verzichten.

Jeder kann Clean-Eating

Es gibt unterschiedliche Level des Clean-Eating-Commitments. Wir haben euch ein Clean-Eating-Barometer erstellt, bei dem bestimmt auch ein Clean-Eating-Level für dich dabei ist!

Meine wertvollsten Clean-Eating-Take-Aways

Take-Away Nummer 1:

Disziplin ist alles! Meinen eisernen Willen habe ich hier definitiv ordentlich auf die Probe gestellt. Die Ernährung komplett umzustellen und damit durchzuziehen war für mich auf jeden Fall eine Herausforderung. Meine nicht „cleanen“ Essens-Sünden wie leckeren Roséwein, dunkle Schokolade und lange gereiften Käse habe ich hier besonders schätzen und lieben gelernt.

Take-Away Nummer 2:

Ich fühle mich guuut! Die cleane Lebensweise ist überaus gesund. Ich habe einen hervorragenden Schlaf erlebt, erleide kein übermäßiges Völlegefühl mehr nach dem Essen und fühle mich überaus frisch und leicht. Meiner Verdauung tat die Ernährung besonders gut und das hat sich auch positiv auf meine Laune, Konzentration und meine Kondition ausgewirkt.

Take-Away Nummer 3:

Clean Skin & Clean Body: Wie ihr Euch vielleicht vorstellen könnt, wirkt sich die Frische, Reichhaltig- & Leichtigkeit wahrlich positiv auf den Körper aus. Meine Haut wurde reiner und fühlt sich straffer an. Mein Körperfett ist an meinen unbeliebtesten Stellen wie z.B. am Bauch direkt zurückgegangen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, diese Resultate zu sehen.

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