Hygienekonzepte fürs Büro: 10 Tipps für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Zuletzt bearbeitet: 23/05/2022 Category: hey!Wissen

Nach über zwei Jahren Pandemie sind in den meisten Unternehmen die Angestellten ins Büro zurück gekehrt, Corona ist jedoch noch immer ein Thema. Wie lässt sich der Arbeitsplatz möglichst sicher gestalten - gerade im Hinblick auf Angestellte mit einem erhöhten Risiko? Unsere 10 Tipps für ein sicheres Hygienekonzept im Büro sollen das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten und Mitarbeitenden dabei helfen, sich sicher zu fühlen.

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Wichtig ist dabei immer: die Kommunikation mit den Angestellten, die Rücksicht auf Ängste, Sorgen und die persönliche Situation sowie die aktuellen Verordnungen, die sich je nach Lage ändern können, auch wenn gerade fast alle Beschränkungen aufgehoben sind. Unsere Tipps geben eine Hilfestellung, sind jedoch immer an die gerade aktuelle Situation und die Gesetzgebung anzupassen!

Mund-Nasen-Schutz

Wenn das Tragen einer FFP2-Maske nicht mehr gesetzlich verpflichtend ist, liegt es im Ermessen des Arbeitgebers und dem Risiko der Angestellten: gibt es ungeimpfte Personen und Mitarbeitende mit erhöhtem Risiko im Team? Auch hier ist es wichtig, die offene Kommunikation zu suchen. Auf den Wegen, in Gemeinschaftsräumen, in sanitären Einrichtungen und allen anderen Orten, an denen die Abstände nicht immer eingehalten werden können, erhöht das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung den Schutz vor Ansteckung erheblich. Die FFP2-Maske bietet den größten Schutz und ist je nach Pandemielage in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften verpflichtend oder ratsam, zu beachten sind jedoch auch die geltenden Arbeitsschutzverordnungen, die bestimmen, wie lange eine solche Maske am Stück getragen werden darf. Einen Überblick über die verschiedenen Arten von Mund-Nasen-Bedeckungen und ihre Wirksamkeit gibt es zum Beispiel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Risikogruppen schützen

Risikogruppen benötigen einen besonderen Schutz. Es ist wichtig, offen das Gespräch mit den Angestellten zu suchen und zu zeigen, dass Sorgen und Bedürfnisse ernst genommen werden. Mitarbeitende, die ein besonders hohes Risiko für einen schwereren Verlauf der Erkrankung haben oder die durch ihr direktes Umfeld mit Risikogruppen in Kontakt kommen, können beispielsweise durch Gestaltung der Arbeitsräume besonders geschützt werden.

Gesundheitszustand und Tests

Angestellte sollten dafür sensibilisiert werden, mit Symptomen aus dem Home Office zu arbeiten oder sich ggf. zu testen, um auszuschließen, dass sie Kolleginnen und Kollegen einem Risiko aussetzen. Vor Veranstaltungen sollte besprochen werden, wie das Risiko im Team ist und ob davor Tests durchgeführt werden sollten. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitenden außerdem Tests zu Verfügung stellen, die im Zweifelsfall vor dem Arbeitstag durchgeführt werden, um das Risiko zu minimieren, dass infizierte Angestellte im Büro sitzen.

Abstand und Trennwände

Abstandsregeln und die Sicherheit der Angestellte erfordern neue Raumkonzepte, die in vielen Büros umgesetzt wurden. Großraumbüros mit vielen Schreibtischen dicht nebeneinander sollten aus Hygienegründen nicht vollständig besetzt sein. Um Abstände zu schaffen, kann zum Beispiel jeder zweite Arbeitsplatz gesperrt werden. Bei einem hybriden Arbeitsmodell und wechselnden Präsenztagen im Büro ist dieses Konzept mit etwas Planung gut umsetzbar.

Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, sollten Tische und Stühle mit größerem Abstand voneinander neu angeordnet werden. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, können Trennwände und “Spuckschutz”-Wände installiert werden, um die Angestellten zu schützen. Dabei sind auch die Abstände zu Gehwegen zu berücksichtigen - auch hier können Schutzwände sinnvoll sein.

Eine markierte Wegführung, beispielsweise durch Bodenmarkierungen in Form von Pfeilen, verringert die Gefahr von zu wenig Abständen beim Gang zu sanitären Einrichtungen oder auf dem Weg in die Pause, zu Beginn und Ende des Arbeitstages. Auch wenn die Infektionszahlen gerade niedrig sind, sind solche Maßnahmen eine gute Vorbereitung auf eventuelle neue Wellen und erhöhtes Risiko in der Zukunft.

Desinfektionsmöglichkeiten

Gründliches Händewaschen sollte eine Grundvoraussetzung sein. Desinfektionsstationen im Eingangsbereich, in den sanitären Einrichtungen und in Gemeinschaftsräumen sind ein weiterer wichtiger Pfeiler des Hygienekonzeptes. Bei größeren Büros bietet es sich außerdem an, über den Arbeitsbereich verteilt weitere Desinfektionsspender aufzustellen.

Arbeitgeber können ihren Angestellten außerdem für den Arbeitsplatz kleine Spender mit Desinfektionsmitteln zur Verfügung stellen, um den Schreibtisch und die Arbeitsgeräte zu desinfizieren. Das ist besonders bei gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen wichtig. Zwar konnte bis jetzt laut dem Bundesinstituts für Risikobewertung Stand Juni 2021 eine Infektion über kontaminierte Oberflächen nicht nachgewiesen werden, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Schmierinfektionen auftreten können. Außerdem erhöht ein hygienisch sauberer Schreibtisch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Raumbelüftung

Über ein Jahr Pandemie haben gezeigt, wie wichtig eine gute Belüftung ist, um die Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen zu verringern. Die Aerosole verbreiten sich schließlich in schlecht belüfteten Räumen besonders gut. Ist es warm genug, sollte das Fenster entweder offen bleiben oder regelmäßig gelüftet werden, um die Luft im Raum auszutauschen. Auch im Hinblick auf andere Infektionskrankheiten ist regelmäßiges Lüften sinnvoll.

Lüftungsanlagen, die die Raumluft austauschen und Frischluft zuführen, können eine sinnvolle ergänzende Maßnahme sein. Das RKI warnt jedoch, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Technologien gibt und dass Raumlüfter keinen Ersatz für Abstand, Desinfektion und Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung darstellen und eine Infektion im Nahbereiche nicht effektiv verhindern können. Solche Geräte sollten also nur ergänzend gesehen werden und keine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Keine volle Auslastung

Kleine, voll ausgelastete Innenräume erhöhen das Infektionsrisiko erheblich und werden nach langer Zeit Home Office von vielen Angestellten als Belastung angesehen. Zu einem guten Hygienekonzept gehört auch ein Konzept für die Büroauslastung. Wenn machbar, sollten nicht alle Angestellten zur selben Zeit arbeiten, versetzte Arbeitszeiten und Pausen verhindern, dass sich zu viele Menschen zur selben Zeit in den Räumen aufhalten. Ein Belegungsplan kann beispielsweise helfen, Arbeitsplätze zu buchen und zu sehen, wie ausgelastet das Büro an einem bestimmten Tag ist. Für Räume wie Meetingräume, Küchen und Aufzüge kann eine Maximalbelegung festgelegt und für alle Mitarbeitende gut sichtbar ausgewiesen werden.

Verpflegung

Die Gemeinschaftsverpflegung musste mit der Coronapandemie umdenken und neue Konzepte entwickeln. Während es für das klassische Kantinenessen oder Buffetcatering problematisch sein kann, die erhöhten Hygienestandards umzusetzen, gibt es coronakonforme Alternativen: Einzeln verpacktes Essen, das unter Beachtung strenger Hygienerichtlinien zubereitet wurde, zum Frühstück, als Mittagessen oder Eventverpflegung.

Für regelmäßige gesunde und frische Mahlzeiten im Büro sind mobile Kantinen eine moderne, platzsparende Alternative zur klassischen Kantine. Die heykantine! beispielsweise ermöglicht es, Mahlzeiten direkt über eine App vorzubestellen. Die Speisen können abgeholt werden oder werden geliefert - ohne Schlangestehen oder Wartezeiten.

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Meetings

Meetings aus dem Home Office lassen sich unabhängig vom Infektionsgeschehen coronakonform und sicher als Online Meetings per Videokonferenz durchführen. Doch was ist mit In-Person- oder hybriden Meetings? Das Wichtigste: keine zu voll belegten Räume und ausreichend Abstand (1,5m mindestens zwischen den Teilnehmenden). Auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (mindestens auf dem Weg zum Sitzplatz) sowie ausreichend Belüftung erhöhen die Hygiene und Sicherheit für alle.

Die Belegung und Anordnung von Tischen und Stühlen in Meetingräumen müssen überdacht werden, vermutlich ist die Maximalbelegung der bekannten Räume geringer oder es müssen neue Räume gefunden werden.

Es ist außerdem sinnvoll, alle Teilnehmenden mit dem Hygienekonzept vertraut zu machen. Dafür kann vorab eine E-Mail verschickt werden, auch in den Meetingräumen sollten die aktuellen Vorgaben aushängen. Auch dies in Abstimmung mit den aktuellen Bestimmungen sowie den individuellen Anforderungen im Team.

Zu Meetings werden gern Snacks und Getränke gereicht, der Abstand und die Hygiene kann jedoch nur eingehalten werden, wenn dies vorab genau geplant wird: für eine optimale Sicherheit sollten sich Teilnehmende ihre Verpflegung selbst mitbringen oder finden ihre Snacks bereits an ihrem Sitzplatz vor. Das kann beispielsweise in Form von Catering bestellt werden: einzeln verpackte Portionen für alle Teilnehmenden.

Events mit Hygienekonzept

Auch wenn Events seit Mitte 2021 (teilweise unter Auflagen) wieder möglich sind, gelten doch weiterhin Sicherheitsbestimmungen, die zu berücksichtigen sind. Ob Teamevent, Firmenfeier oder Veranstaltung für Geschäftspartner und Kunden - ein Konzept für ein coronakonformes Event ist wichtig sowie das Im-Blick-behalten der aktuellen Bestimmungen und der Infektionszahlen.

Einige Stichworte, die für möglichst wenig Kontakt und größtmögliche Sicherheit sorgen: Ticketverkauf vorab online, Einlass per App bzw. virtuellen Ticket, je nach Risiko die Empfehlung zum Tragen einer Maske außerhalb der Essensbereiche, Sanitizer Stationen zum Desinfizieren, Wegeführung und Markierungen zum Abstandhalten.

Weitere Tipps und Ideen findest Du zum Beispiel in unserem Artikel zum coronakonformen Sommerfest.

Was heycater! für Dich und Dein Team tun kann

Gerade in belastenden Zeiten, in denen die mentale und physische Gesundheit hohen Anforderungen ausgesetzt ist, ist ein gutes Hygienekonzept nur eine Maßnahme, um das Wohlbefinden der Angestellten zu unterstützen. Auch ein Ausgleich zum Alltag, beispielsweise in Form eines Teamevents, oder eine regelmäßige gesunde und frische Verpflegung am Arbeitsplatz helfen dabei, die Gesundheit und Zufriedenheit zu stärken. Uns von heycater! liegt es am Herzen, Teams zu unterstützen und Maßnahmen an die Hand zu geben, die das Team und jede und jeden einzelnen unterstützen. Sieh Dir unsere virtuellen Events an oder buche für Dich und Dein Team coronakonformes Catering - zum Beispiel als mobile Kantine für das Büro oder als Catering für das nächste Event.

Hast Du aus diesem Artikel Anregungen mitgenommen? Teil ihn gern mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten, um weitere Ideen für euer Büro Hygienekonzept mitzunehmen.


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